Vereinssatzung

SATZUNG


„Freunde des Kabaretts in Niedersachsen e.V.“

in der Fassung vom 1.10.2004


I.

Name, Sitz und Zweck des Vereins

§ 1

Der Verein führt den Namen ‚Freunde des Kabaretts in Niedersachsen e.V.“.

Er hat seinen Sitz in Hannover und ist ins Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover eingetragen.

§ 2

Das Anliegen des Vereins ist die Förderung kultureller Zwecke.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts

„steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch

unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Zweck des Vereins ist die Förderung des literarischen und politischen Kabaretts und der gehobenen

Satire in Niedersachsen

Der Verein sucht dieses Ziel zu erreichen, insbesondere

a) durch gemeinsame Beratung in den Gremien des Vereins.

b) durch Vorträge und sonstige Veranstaltungen. die geeignet sind, das literarische und

politische Kabarett in Niedersachsen zu fördern

c) durch die organisatorische und finanzielle Förderung und Unterstützung von Kabarett-

Veranstaltungen.

d) Besondere Förderung des Kabarett-Nachwuchses aus Niedersachsen und aus dem ganzen

deutschsprachigen Raum

e) durch Sammlung von Geldmitteln (Stiftungen, Vermächtnisse, Zuwendungen und

Mitgliedsbeiträge).

Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist ausgeschlossen.

Mittel des Vereins dürfen nur durch die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Zuwendungen an die Mitglieder aus Mitteln des Vereins sind ausgeschlossen.

II.

Mitgliedschaft und Beiträge

§ 3

Mitglieder können Einzelpersonen, juristische Personen und‚Personenvereinigungen wie

Körperschaften. Gesellschaften, Vereine. Verbände, Anstalten und Stiftungen werden. Die

Aufnahme in den Verein erfolgt auf Grund einer schriftlichen Beitrittserklärung an den Vorstand.

Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Eingang der Beitrittserklärung beim Vorstand.

§ 4

Die Mitgliedschaft erlischt außer durch den Tod

a) durch schriftliche an den Vorstand zu richtende Austrittserklärung, die drei Monate vor

Ablauf des Vereinsjahres erfolgen muß,

b) durch fristlose Kündigung des Vorstandes, wenn auf Mahnung die Zahlung des fälligen

Beitrages nicht erfolgt,

c) auf Beschluß des Vorstandes mit 3/4 Mehrheit‚ wenn ein Mitglied die Interessen des Vereins

schädigt. Diese Entscheidung bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.

Dem ausscheidenden Mitglied stehen keinerlei vermögensrechtliche Ansprüche gegen den Verein

aus seiner Mitgliedschaft zu.

§ 5

Die Höhe des jährlichen Beitrages der Mitglieder ist freiem Ermessen in der Weise anheimgestellt,

daß der Mindestbetrag für Einzelpersonen Euro l2‚— und für juristische Personen sowie

Personenvereinigungen Euro 100,- beträgt. Schüler, Lehrlinge, Studenten, Rentner,Wehrpflichtige,

Ersatzdienstleitende, Arbeitslose und Sozialrentner zahlen Euro 6,-.

§ 6

Jedes Mitglied ist berechtigt, an der Mitgliedsversammlung teilzunehmen und sein Stimmrecht

auszuüben.

Personenvereinigungen haben diejenige Persönlichkeit zu bezeichnen, welche ihre Rechte

wahrzunehmen hat.

III.

Verwaltung des Vereins

§ 7

Die Angelegenheiten des Vereins besorgen

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

a) Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter des Vorsitzenden, dem Schriftführer,

dem Schatzmeister und einem “Beisitzer. Je zwei von ihnen vertreten den Verein gerichtlich

außergerichtlich gemäß § 26 BGB

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.Die

Vorstdndsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Ihre Wiederwahl ist zulässig.

Der Vorstand kann einen Beirat berufen.

§8

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die mindestens eine Woche vorher unter Angabe der

Tagesordnung schriftlich bekanntzugeben sind Er bereitet alle Veranstaltungen des

Vereins,insbesondere Mitgliederversammlungen vor, setzt die Tagesordnung fest und führt die

Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus. Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung den

Haushaltsplan zur Genehmigung vor und gibt Richtlinien für die Erreichung des Vereinszweckes.

Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn die Sitzung ordnungsgemäß einberufen ist und mindestens

drei Vorstandsmitglieder erschienen sind. Beschlüsse werden mit einfacher

Mehrheit gefaßt. Jedes Mitglied kann an den Vorstandssitzungen teilnehmen

b) Mitgliederversammlung

§ 9

Die Mitgliederversammlung muß einmal im Jahr einberufen werden.

Die Einladung erfolgt durch gewöhnlichen Brief unter Angabe der Tagesordnung einen Monat

vorher.

Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet,

wenn es von einem fünftel der am 1. Januar des laufenden Geschäftsjahres vorhandenen Mitglieder

unter Angabe einer bestimmten Tagesordnung beantragt wird. Anträge an die

Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vor der Versammlung beim Vorstand

einzureichen.

§ 10

Zur Zuständigkeit der Miitgliedenversammlung gehören

a) Entgegennahme des Jahresberichts über das laufende Geschäftsjahr

b) Abnahme der Jahresrechnung und Erteilung der Entlastung nach Bericht der

Rechnungsprüfer

c) Genehmigung des Haushaltsplanes

d) Wahl des Vorstandes, Beratung und Beschlußfassung in allen sonstigen wichtigen

Angelegenheiten des Vereins.

e) Änderung der Satzung

f) die Bestätigung des Ausschlusses eines Mitglieds,

g) die Auflösung des Vereins.

§ 11

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende des Vorstandes oder sein

Stellvertreter, sofern die Versammlung nichts anderes beschließt.

Bei Abstimmungen und Wahlen entscheidet, soweit diese Satzung oder das anderes bestimmt, die

einfache Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. im Falle von

Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt; bei Wahlen entscheidet das Los.

Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. die von dem Vorsitzenden

und dem Schriftführer oder von dem durch den Vorsitzenden bestellten Protokollführer zu

unterzeichnen ist.

Wahlen erfolgen durch Zuruf oder, auf Verlangen. durch geheime Abstimmung (Stimmzettel).

Zu einem Beschluß, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf es einer Mehrheit der

abgegebenen Stimmen. Zu einem Beschluß über die Auflösung des Vereins bedarf es einer Mehrheit

von 3/4 der satzungsmäßigen Mitglieder.

IV.

Sonstiges

§ 12

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Zur Prüfung der Jahresrechnung sowie der Kassenführung wählt die Mitgliedewersammlung zwei

Rechnungsprüfer.

§ 13

im Falle der Auflösung oder der Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen

Zweckes, wird das gesamte Vermögen des Vereins gemeinnützigen Zwecken im Sinne des § 2 der

Satzung zugeführt. Ein derartiger Beschiuß darf erst dann ausgeführt werden, wenn das zuständige

Finanzamt den Verwendungszweck im Sinne der einschlägigen steuerlichen Bestimmungen

anerkannt hat.

Jede Zuwendung von Vermögen oder Vermögensteilen an Mitglieder des Vereins ist ausgeschlossen.